Glücksspielsucht

Die Glücksspielsucht entwickelt sich oft versteckt und verborgen.

Die Glücksspielsucht ist eine Krankheit, bei der der Übergang von Spaßcharakter zu einem problematischen Spielverhalten oft erst zu spät wahrgenommen wird.

Die Spielsucht verläuft in Phasen:

  • Die Gewinnphase ist der positive Anfang, hier haben viele SpielerInnen anfangs größere oder kleinere Gewinne. Diese Erfolgserlebnisse werden als gute persönliche Leistung bewertet. Die Einsätze werden ständig vergrößert und damit mehr zu gewinnen. Die Risikobereitschaft steigt!
  • Die Verlustphase ist die kritische Gewöhnung hier wird das Spielen intensiver. Die Verluste nehmen zu und es wird mehr Geld verloren als gewonnen. Das Denken und Fühlen der Betroffenen kreisen nur noch ums Spielen. Die meisten Betroffenen verheimlichen ihr Spielverhalten und beginnen unter Lügen und Täuschungsmanövern größere Geldbeträge zu leihen. Das Spielen bekommt zunehmend negative Auswirkungen auf die Familie, das Berufsleben und die sozialen Kontakte.
  • Die Verzweiflungsphase: Sucht ist gekennzeichnet von Kontrollverlust und enormen finanziellen Schwierigkeiten. Die Betroffenen möchten unbedingt das verlorene Geld zurückzugewinnen. Die SpielerInnen versprechen sich und anderen immer wieder, mit dem Spielen aufzuhören, schaffen dies aber nicht und verzweifeln am zwanghaften Drang zu spielen. Der Alltag kann kaum bewältigt werden.

Anlaufstellen und weitere Informationen:

Spielsuchthilfe

Therapie- und Beratungsstelle für Therapiesucht

Anton Proksch Institut

wienXtra

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