Medienkompetenz

Immer online!? Immer erreichbar!?

Ein Leben ohne digitale Medien und Plattformen ist wohl kaum noch vorstellbar.

Könntest Du Dir ein Leben vorstellen, in dem es keine Smartphones oder Tablets gibt? Wie würdest Du ohne WhatsApp, Snapchat, Instagram, Youtube oder Facebook kommunizieren? Unvorstellbar, oder?! Das Herunterladen und Teilen von Bildern, Musik und Videos ist etwas Alltägliches. Wahrscheinlich für Dich auch!?
Durch das Internet sind wir in kürzester Zeit vernetzt und können eigentlich rund um die Uhr und in die ganze Welt Kontakt aufnehmen. Wir liken, teilen und kommentieren die Posts von anderen – und wünschen uns gleichzeitig genauso viel Aufmerksamkeit und Likes für die eigenen Posts. Wir veröffentlichen persönliche und oft auch intime Details aus unserem Leben. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass flüchtige Bekannte und sogar Fremde mitlesen und mitschauen können. Das kann Gefahren mit sich bringen.
Für viele Kinder und Jugendliche sind die Folgen dabei oft nicht absehbar. Deswegen möchten wir Dir gerne die Gefahren im Internet aufzeigen:

Cybermobbing: längeres und bewusstes „Fertig machen“ im Internet z.B. durch das Verbreiten von Unwahrheiten, Nacktfotos etc..
Seit 1.1.2016 gibt es eine gesetzliche Richtlinie, die hilft, sich dagegen zu wehren!

Sexting: ist das Verbreiten von erotischen Fotos oder Videos bzw. Nacktbildern von dir oder anderen per Handy, Internet usw.

Sextortion: ist eine Erpressungsmethode, bei der Internet-NutzerInnen aufgefordert werden, erotische Bilder oder Videos von sich hochzuladen oder zu versenden. Dabei wird sexuelles Interesse von der Chatperson vorgetäuscht. Das Videomaterial wird dann zur versuchten Erpressung benutzt.

Cyber-Grooming: ist es, wenn Erwachsene versuche, Minderjährige zu einem Daten oder sexuellen Handlungen zu verführen, indem sie sich im Internet ebenfalls als Jugendliche oder Gleichaltrige ausgeben.

Slapcam/Smack Cam: sind kurze Videos mit Gewalttaten, die ins Netz gestellt werden!

Für Dich ist eines ganz wichtig: Du bist nicht alleine und musst mit diesem Druck und der massiven psychischen Belastung nicht selbst fertig werden.
Es gibt gute Beratungsstellen, die Dir helfen und Dich beraten können!

Wusstest Du, dass…
…so gut wie alle Jugendlichen soziale Netzwerke benützen?

  • WhatsApp wird von 93% der Jugendlichen verwendet, d.h. jede mehr als jeder neunte Jugendliche verwendet WhatsApp.
  • Youtube (90%) ist an zweiter Stelle.
  • Instagram wird von 68% der Jugendlichen benützt, das sind ca. 7 von 10 Jugendlichen. Spannend ist dabei, dass mehr Mädchen auf Instagram sind (76%) als Burschen (60%).
  • Snapchat ist an vierter Stelle und
  • Facebook mit 48% Nutzer und Nutzerinnen an fünfter Stelle.

Informationen und Hilfe bekommst Du hier:

Mädchen im Netz
https://www.rataufdraht.at/
https://www.saferinternet.at/
https://www.klicksafe.de/
https://www.juuuport.de/
 


Überall hört man, was man alles essen soll, kann, muss. Wichtig ist die Ausgewogenheit!

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Um Gewicht zu reduzieren, machen viele Mädchen eine Diät. Meistens sind die Effekte nur von kurzer Dauer und oft sogar gesundheitsschädlich.

 

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